30. April / Route 66 / Hoch sollen sie leben die Telefongesellschaften.

Wie schon in dem Text zu den Bildern von Melonbike angekündigt, haben wir die Stadt besichtigt. Eine kleine Rundfahrt im Auto, nachdem wir nen kurzes Schwätzchen im Fahrradladen gehalten haben. Wenn Ihr mal nen Panne in Oklahoma City habt ist das eine freundliche Adresse, übers schrauben kann ich nichts sagen da der Donkey zum Glück noch nichts schlimmes hatte was wir nicht selbst hin bekommen hätten.
 
Alex hat noch einen weiteren Gitarrenladen ausfindig gemacht, die Dinger sind hier riesig. Aber auch da gab es nicht das richtige oder nur eine Alternative aber der Preis war wohl ähnlich wie in Deutschland. Wir haben die Teile nicht gekauft.
 
Also auf zum Telefonladen. Wir sind durch die halbe Stadt gefahren um ihn zu finden, endlich hatten wir ihn.  Alexa war der Meinung, dass die Bedienung nicht lesen konnte, da sie auf den Vertrag schaute als ob er auf Deutsch ausgearbeitet wurde. Na nach einer Weile hatte sie verstanden, dass Alex nicht mit dem Handy auf Handynummern im Ausland anrufen kann und Probleme hat mit dem Internet. Nach viel hin und her war klar, dass man mit der Karte nicht auf Funknummern im Ausland anrufen kann. Gut dann wartet man eben bis Freunde und die Verwandten zu Hause sind, ist eben wie früher.
 
Fürs Internet gab es keine Erklärung. Hm?? Wir wollten also probieren ob es in meinem Telefon besser geht. JAAAA, aber!! Man kann die Karte nicht einfach wechseln, die ist ans Telefon gebunden??? Ist wohl damit du keinen Terroranschlag oder so mit der Karte machst. Das umstellen/anmelden auf mein Telefon hätte 15$ gekostet. Nach 2 Stunden war eigentlich alles wie zuvor, ein echtes Hoch auf alle Telefongesellschaften. Es ist wohl überall das gleiche Spiel, du bist immer zweiter Sieger. Man hätte den Vertrag ändern können zu T-Mobil und dann hätte man die Karte auch so einfach tauschen können. Bla, bla, bla, da Alex nicht mehr lange im Land ist ließen wir es so wie es war.
 
Da der Tag nun schon sehr voran geschritten war und ich aber noch etwas voran kommen wollte um die durch das Vorbeifahren am Unwetter gut gemachten Kilometer nicht wieder zu verlieren fuhren wir noch etwa 70km weiter nach Stroud. Ein kleiner Ort der sich voll und ganz auf die 66 eingeschossen hat. Auch hier gibt es Läden die geschlossen sind, wie überall. Aber insgesamt macht der Ort den Anschein, dass es ihm gut geht. Wir haben auch eine Frühstücksgaststätte ausfindig gemacht für den nächsten Morgen. Da war alles mit Cars Motiven voll, davon brauche ich Bilder für Annett. Wenn sie die ihren Kindern im Kindergarten zeigt und ihnen erzählt, dass ihr Mann bei Cars ist, ist sie wieder die Größte. Und ich bin, wenn ich sie das nächste mal auf Arbeit besuche, ein Star.  Ich liebe Kinder, sie sind so leicht zu beeindrucken, doch man sollte sie nie anlügen oder nicht ernst nehmen, das verzeihen sie dir nicht so schnell.
 
Tja, viel mehr ist eigentlich nicht passiert. Wir waren noch essen, haben über ¨ Die guten , alten Zeiten¨ geredet und uns über die tollen Sachen gefreut die wir in den letzten Tagen erlebt haben.

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