28. Juni / Inklusion braucht Aktion Tour 2016 / Schweden / Ganz auf ruhig….he Botschaft in Stockholm (Kopie)

Meine ersten wirklichen Touren nach meiner OP am Hirnstamm machte ich 2012 wieder. Meine Tour mit Marc (meinem Sohn) 2011 war ein Erfolg und ich merkte, dass ich viele Dinge einfach alleine erledigen kann so lange ich mein Rad als Hilfsmittel habe. Ich war wieder frei…

Um meine ersten Touren zu planen besorgte ich mir immer umfangreiches Kartenmaterial heute Reise ich mit meinem Handy durch die ganze Welt. Telefonkarte des jeweiligen Landes und los geht es. 

Bei meiner Radtour 2012 von London nach Berlin hatte ich noch eine Menge Karten mit, viele Sachen die man gar nicht braucht. Zum Beispiel ein Heft mit Knotenpunkten für die kompletten Niederlande. Sie, Belgien und, im Grenzgebiet, Teile von Deutschland, nutzen ein System mit Knotenpunkten. An Kreuzungen sind immer Zahlen mit Pfeilen angebracht. Und an den Knotenpunkten findet man sogar Karten zur Orientierung. Man muss echt nichts weiter machen als sich zu überlegen wo man hin will, einen Zettel raus holen, sich die Zahlen an den Knotenpunkten notieren und kann los. Dieses teure Heft hätte ich mir sparen können. In Belgien musst du dir Karten kaufen für die Knotenpunkte. Das System ist das gleiche aber du hast keine Karten an der Straße aufgestellt. Wie es im Grenzbereich von Deutschland zu Holland, auf der deutschen Seite ist, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht.

Ich habe die Zahlen hier auch entdeckt, kann aber noch nicht sagen wie sie es hier halten und ob es überhaupt der Orientierung dient. Bin noch nicht dahinter gestiegen.

Es sind bis Oslo gerade mal noch 490 km für sechs Tage, ich habe mir überlegt, dass ich nur Radwege nutzen werde und mir mal die Gegend etwas genauer ansehe. GANZ AUF RUHIG. Dadurch werden einige Kilometer mehr zusammen kommen aber das spielt jetzt echt keine Rolle. Der Termin in Stockholm hat geklappt und alles was war ist vergessen. Verlorene Zeit durch die schlechten Straßen in Russland, ein paar Tage Verlust wegen der Termine mit der Presse in Russland, großer Umweg weil mein Visum drohte auszulaufen, Zugfahrt, in 12 Tagen 1.300 km zum Nordkap und zurück zum Zug unter übelsten Bedingungen. ALLES VERGESSEN. Ich mach GANZ AUF RUHIG. Hehehe

Wenn ich keine Zeit hätte dann wäre ich schon wieder ausgeflippt. Radwege die eigentlich keine sind, die findet man wirklich in jedem Land. Man sendet dich auf Wege die irgendwo enden, es kommen Treppen, Schranken, Brücken die nicht breit genug sind, oder gar weg. Alles schon gehabt. Jetzt ist es egal, ich habe Zeit und die genieße ich. Nach dem Termin in der Botschaft in Oslo wird es noch einmal schnell zur Sache gehen, ich muss Karl am 08.07. morgens die Fackel in Flensburg übergeben.

Ich bin gespannt…..

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