08. Mai / Route 66 / Nach der Tour ist vor der Tour.

Gleich nach dem Aufstehen ging es los (na fast). Rauf auf die Tanke, einkaufen und auf die 66, sie verläuft am Rand des Interstate. Langsam geht mir das Geräusch der Straße auf die Nerven!
 
Ich war froh als mich der LUX dann endlich wieder in die Nachbarschaft sendete. So lässt es sich aushalten. Die haben hier zwar keine Radfahrer aber Radwege und sogar gute.
 
Was ich gestern noch so für mich bemängelte, dass es keine Rastplätze gibt, war dann heute auch schon besser, ein Rastplatz vom feinsten, mit Toiletten und so. Waren zwar zu, weil man das ganze für Veranstaltungen buchen kann/muss, doch sie sind vorhanden.
 
Tja, Radfahrer sind echt selten. Dabei fällt mir ein ich habe gestern vergessen von den Fußgängern zu berichten. In St. Louis waren tatsächlich Menschen zu Fuß unterwegs. Einfach so – spazieren. 
 
Die Radwege haben sogar eigene Schilder für verschiedene Routen. Es gibt auch eine für die Route 66. Ich bin ihr mal nen Stück gefolgt. Ging in den Wald, weg von der Straße, in hügeliges Gelände, eher was für den sportlichen Typen,0 ich will radeln, habe schon nen bisschen was unter die Reifen gebracht. Also zurück auf meinen alten, guten Radweg. Nicht arbeiten, nur radeln und son bisschen denken.
 
Als dann der Wind kam, und heute zu ersten mal voll auf meiner Seite war, flog ich über die Straße. Der Donkey raste mit mir nur so dahin. Ein voll beladenes Rad, auf gerader Strecke dauerhaft auf 38 km/h zu bringen da muss der Wind schon gut sein. Ich freute mich riesig und dachte so über die Tour nach und das bald alles vorbei ist. Mann die Zeit vergeht.
 
Morgen durch Springfield und 2-3 Tage weiter bin ich in Chicago. Die Kilometer hätte ich also noch raus gefahren. Na besser so als wenn was mit dem Wetter schief gegangen wäre. Mit nem Tornado hatte ich noch nichts zu tun, kann auch so bleiben. 
 
Wenn ich wirklich am 11. In Chicago ankomme, gibt es noch eine Überraschung. Aber dazu werde ich frühestens am 10.05. was schreiben.
 
Außer der tollen Radwege die dann einfach im Nichts verschwanden, gab es einen tollen See, ne schön hergerichtete alte Tankstelle, tolle und weniger tolle Häuser.
 
Insgesamt ein Tag der in die Waagschale der tollen Tage kommt. Also selbst wenn die nächsten Tage jetzt alle total mies ausfallen überwiegen die schönen Tag auf der Tour und ich kann jetzt schon sagen, dass es eine gute Tour war. Gut für mich, um neue Erfahrungen zu machen. Als Radtour nur so zum Spaß würde ich sie nicht machen. Da freue ich mich auf die Tour mit Annett schon. Da musste ich heute oft dran denken. Schön von Lübeck über Hamburg, Amsterdam, Den Haag nach Rotterdam.
 
Ich bin noch hier und in Gedanken schon auf der nächsten Reise. Nach der Tour ist vor der Tour.  Nee besser: Bei der Tour ist vor der Tour.
 
Lesen uns morgen wieder.

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